Botanischer Garten Wuppertal

Botanischer Garten Wuppertal
Adresse: Elisenhöhe 1, 42107 Wuppertal
Öffnungszeiten:

April bis September 7.30 bis 19.00 Uhr
Oktober und März 7.30 bis 18.00 Uhr
November bis Februar 7.30 bis 16.30 Uhr

Samstags, sonntags und an Feiertagen ist der Garten
ab 9.00 Uhr geöffnet.

Parkplätze: Öffentliche Parkplätze befinden sich u.a. auf dem Otto-Schell-Weg

Im Jahre 1890 wurde von vorausschauenden Stadtvätern der damals noch selbstständigen Stadt Elberfeld beschlossen, auf der Fläche des heutigen Rosengartens auf der Hardt einen botanischen Schulgarten anzulegen. Der 4600 Quadratmeter große Garten lieferte die Pflanzen für den Biologieunterricht der Schulen und damit das Ausgangsmaterial, um das Verständnis für die Natur und die Pflanzenwelt bei den Schülerinnen und Schülern zu fördern. Der botanische Garten fand so großen Anklang, dass die ursprüngliche Fläche schon bald zu klein wurde. Aus diesem Grund wurde der Schulgarten in den Jahren 1908 bis 1910 nach Süden in das Gelände des ehemaligen Landsitzes des Textilfabrikanten Eller verlegt.

Der 1820 gegründete Landsitz umfasst das großräumige Landhaus mit Orangerie, Wohn- und Betriebsgebäude sowie den 1838 erbauten und mit 21,40 m Höhe weithin sichtbaren Elisenturm, der den optischen Mittelpunkt des heutigen Gartens bildet. Der Turm erhielt seinen Namen nach Elise, der Gemahlin Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Der Turm steht mittlerweile unter Denkmalschutz und wird für Trauungen und andere Veranstaltungen genutzt.

Nach der Gründung der Stadt Wuppertal im Jahre 1929, bei der die bis dahin selbständigen Städte Elberfeld, Barmen, Vohwinkel, Ronsdorf und Cronenberg zur neuen Großstadt vereinigt wurden, wurde aus dem Schulgarten der heutige Botanische Garten Wuppertal.

Eingebettet in die Parkanlage Hardt, erstreckt er sich auf etwa 2,5 ha in Ost-West-Richtung entlang eines Südhanges in ca. 220 m Höhe über NN. Die abwechslungsreiche Hügellage, war ideale Voraussetzung zur Schaffung verschiedener Gartenräume, in denen ca. 4 000 Pflanzenarten ihren speziellen Ansprüchen gemäß kultiviert wurden. Bei derzeit rund 25 000 gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten gewinnt der Naturschutz zunehmend an Bedeutung. Im Botanischen Garten Wuppertal werden ca. 400 geschützte Arten kultiviert und vermehrt: z. B. Vertreter der Gattungen Cyclamen, Iris, Paeonia, Scilla, Moraea, Babiana, Gladiolus usw.

Tipp der Redaktion

Wenn Sie sonst noch wissen möchten, was Wuppertal zu bieten hat, dann besuchen Sie doch mal unsere Übersichtsseite der Stadt.

Quelle: Offizielle Webseite
Foto: Dirk Marx / Bergische Bilder

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