• Die Talsperren im Bergischen Land

    Malerische Ausflugsziele für Naturfreunde und Erholungssuchende

Das Bergische Land hat so viele Talsperren und Stauseen, wie keine andere europäische Region auf vergleichbarer Fläche. Mit der Dhünntalsperre befindet sich sogar die drittgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands in der Region.

Wasser für 1,3 Millionen Menschen

Die Talsperren im Bergischen Land versorgen über 1 Million Menschen mit Trinkwasser und schützen die Einwohner vor Hochwasser, indem sie die Wasserführung der Wupper regulieren. Die Trinkwassertalsperren sind meist in einem Naturschutzgebiet oder sogenannten Wasserschutzzonen eingebettet und dürfen nicht für andere Zwecke benutzt oder betreten werden. Talsperren, die nur dem Hochwasserschutz dienen, sind beliebte Ausflugsziele für Wassersportler und Urlauber und bieten u.a. Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln, Ruder- oder Tretboot fahren, Angeln oder Tauchen an. In manchen Talsperren kann man sogar zu den versunkenen Dörfern tauchen und sich am Grund die Überreste der Gebäude ansehen.

Talsperrenwanderungen für Naturliebhaber

Eine ausgedehnte Talsperrenwanderung oder ein gemütlicher Spaziergang ist für viele Menschen pure Erholung und Entspannung. Erleben Sie die Flora und Fauna der Uferlandschaften und genießen Sie immer wieder neue Perspektiven auf große Wasserflächen oder kleine Nebenarme der Talsperren. Aber Vorsicht: Es haben schon viele die Dauer einer Umrundung unterschätzt. Je nach Menge und Größe der Nebenarme, kann so eine Umrundung durchaus einen ganzen Tag dauern. Also am besten vorher einen Blick in die Karte werfen, damit man keine böse Überraschung erlebt und noch um Mitternacht im Wald umherirrt.